Kollegiale Fallberatung für Lehrkräfte

>>> Notwendigkeit kollegialer Fallberatung für Lehrerinnen und Lehrer

Kollegiale Fallberatung - Lehrkräfte, Lehrer, Lehrerinnen | lehrerschueler.de
Kollegiale Fallberatung – Lehrkräfte, Lehrer, Lehrerinnen | lehrerschueler.de

Auch als „gestandene Lehrkraft“ kommt es während des täglichen Unterrichts mit Kindern und Jugendlichen, der Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen und der Schulleitung oder der Auseinandersetzung mit Eltern im Rahmen der Erfüllung des gemeinsamen Erziehungsauftrags immer wieder zu pädagogisch, methodisch-didaktisch und psychologisch herausfordernden Situationen. Zwar kann man im Laufe der Dienstjahre, in denen man als Pädagogin oder Pädagoge aktiv im Schuldienst tätig ist, in kniffligen Momenten immer mehr durch die erworbene Erfahrung auffangen, doch ist man auch nach vielen Berufsjahren als Lehrerin oder Lehrer noch dankbar für eine objektive Beurteilung der Lage – und manchmal ist man in brenzligen Situationen, in denen besonderes pädagogisches Fingerspitzengefühl gefragt ist, auch mit der größten Berufserfahrung als Lehrkraft schlichtweg überfordert und ratlos.

Eine wirklich unvoreingenommene und unvorbelastete Einschätzung kann man in einer Krisensituation natürlich nur von anderen Menschen bekommen – diese sollten aber idealerweise auch vom Fach sein, damit deren Wort überhaupt ein sinnvolles Gewicht haben kann. Viele Lehrerinnen und Lehrer neigen jedoch dazu, ihre beruflichen Probleme für sich zu behalten und jede schwierige Lage mit sich selbst auszumachen. Nur selten ziehen sie andere Vertrauenspersonen hinzu – erwiesenermaßen sind sie diesbezüglich signifikant reservierter als andere Berufsgruppen – und aus dem Privatleben wollen sie ihre schulischen Sorgen meist auch heraushalten, was im Sinne der eigenen Lehrergesundheit auch anzuraten ist.

Andererseits reicht es manchmal auch nicht nur, eine Meinung einzuholen, sondern man braucht als Lehrkraft handfeste Handlungsvorschläge, die sich im Lehreralltag auch sinnvoll und unkompliziert umsetzen lassen. Besonders ist dies dann nötig, wenn sich beispielsweise eine Konfliktsituation an der Schule zu einem dauerhaften Problem auswächst, sie für die Lehrerin oder den Lehrer belastend wird oder die Gefahr besteht, dass sich eine verfahrene Lage bald nicht mehr so einfach durch die Pädagogin oder den Pädagogen lösen lassen wird. Spätestens dann kann eine lösungsorientierte Beratung durch die erfahrenen und versierten Beraterinnen und Berater von Lehrer|Schüler entlastend und befreiend wirken.

>>> Probleme bei der Suche nach passenden Gesprächspartnern im eigenen Lehrerkollegium

Es erscheint zunächst naheliegend, sich bei Lehrerkolleginnen und Lehrerkollegen aus dem eigenen Umfeld, also an der eigenen Schule oder im eigenen Freundeskreis, Hilfe zu suchen, wenn man Beratungsbedarf im Sinne einer kollegialen Fallberatung für Lehrkräfte hat. Dies führt jedoch selten zu einem befriedigenden Ergebnis und verschlimmert die Lage manchmal nur noch, so dass viele Lehrerinnen und Lehrer es am Ende bereuen, sich Arbeitskolleginnen oder Arbeitskollegen anvertraut zu haben. Häufig führt dieses Verhalten in der Konsequenz dazu, dass manche Lehrkräfte künftig noch eigenbrötlerischer als bisher auftreten – wo man Pädagoginnen und Pädagogen im Schuldienst doch ohnehin vorwirft, ein Heer aus Einzelkämpfern zu sein statt eine verschworene Einheit, die in Teamwork ihren schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt.

Es gibt eine Reihe von Bedingungsfaktoren, die kollegiale Fallberatung für Lehrkräfte im eigenen Kollegenkreis nicht als sinnvolle Lösung erscheinen lassen. Zunächst einmal wäre zu erwähnen, dass alle Lehrkräfte an einer Schule „im selben Boot“ sitzen und demzufolge dieselben Grundvoraussetzungen haben, unter denen sie Unterricht erteilen und schulische Probleme angehen können. Ergo haben sie auch denselben Baukasten an Möglichkeiten, mit dem sie Probleme proaktiv angehen können. Einen Unterschied kann da allenfalls noch die eigene Persönlichkeit machen – wie resilient ist man, wie durchsetzungsstark, wie robust kann man Stress ertragen? -, aber sich selbst charakterlich zu verändern, gehört zu den schwierigsten Aufgaben für das Gewohnheitstier Mensch. Davon werden Sie ein Lied singen können, wenn Sie sich beispielsweise in einer Beziehung befinden. Es ist letzten Endes auch nicht unbedingt ratsam, sich – nicht nur als Lehrerin oder Lehrer – zu „verbiegen“ und in eine Rolle zu schlüpfen, die der eigenen Persönlichkeit nicht entspricht.

Was man auch nicht vergessen sollte, ist, dass sich Lehrerinnen und Lehrer an der eigenen Schule in einer sehr speziellen „Bubble“ befinden, einem abgegrenzten Kosmos, innerhalb dessen auch beurteilt wird und Karrierechancen unter den Lehrkräften vergeben werden. Eine heute noch sehr nahestehende Kollegin oder ein sehr vertrauter Kollege kann schon morgen zum ärgsten Konkurrenten um eine schulische Beförderungsstelle werden – nicht viele zwischenmenschliche Beziehungen halten das aus und nicht jede ehemalige Vertraute oder jeder ehemalige Unterstützer kann mit dieser Situation professionell und ohne Kollateralschäden für die kollegiale Beziehung unter Lehrerinnen und Lehrern umgehen. Dem größten Konkurrenten sich da ans Messer geliefert zu haben, indem man mit diesem die eigenen Schwächen und Ängste geteilt hat, das kommt im vielerorten von Konkurrenzdenken geprägten Lehreruniversum für viele Lehrkräfte pauschal nicht in Frage. Diese Einstellung verhindert aber einen echten, offenen und hilfreichen Austausch unter Lehrerinnen und Lehrern im Sinne einer kollegialen Fallberatung. Die professionellen und objektiven Beraterinnen und Berater von Lehrer|Schüler sind daher die richtigen Ansprechpartner für alle Pädagoginnen und Pädagogen im Schuldienst, die Hilfe während des Lehreralltags oder in kniffligen Situationen benötigen.

>>> Kollegiale Fallberatung für Lehrkräfte im vertraulichen Beratungsgespräch mit erfahrenen und professionellen Coaches

Im Zentrum der kollegialen Fallberatung von Lehrer|Schüler stehen Lehrkräfte, die von anderen erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern, die keinen persönlichen Bezug zum Hilfesuchenden haben, allgemeinen oder konkreten Rat in einer für sie alleine schwierig zu bewältigenden Situation suchen. Im Zwiegespräch unter Lehrerkollegen, auf gleicher hierarchischer Ebene, ohne schwelende Emotionalität oder vorherrschende Vorurteile und ohne einen geteilten Erlebnishorizont – was in diesem Fall positiv ist – lässt es sich am leichtesten über die eigenen Unzulänglichkeiten oder Unsicherheiten als Pädagogin oder Pädagoge im Schuldienst sprechen. In einem solchen Dialog zwischen Coach und Lehrkraft entstehen häufig wertvolle Impulse für das eigene unterrichtliche Handeln oder die Weiterentwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit.

Unser Service der kollegialen Fallberatung ist gewissermaßen der Ausgangspunkt für eine gründliche Analyse des eigenen beruflichen Wirkens als Lehrerin oder Lehrer, bei der viele Lehrkräfte, die sich von uns beraten lassen, erstmals in ihrer beruflichen Karriere ihre Hemmungen fallen lassen und sich auch unangenehmen Wahrheiten stellen können. In einem lösungsorientierten und einfühlsamen Gespräch zeigen unsere versierten Coaches Ihnen Ihre Handlungsmöglichkeiten als Lehrkraft auf und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen Lösungsansätze für jede noch so verzwickte Lage. Ausgehend von den Anregungen, die Sie in einem vertraulichen Gespräch mit unseren praxiserprobten Beraterinnen oder Berater persönlich, per Telefon oder im Videocall erhalten, sind Sie dann in der Lage, sich auf der Grundlage unserer Hilfe zur Selbsthilfe künftig seelisch widerstandsfähiger und ohne Kollateralschäden für Ihr eigenes Empfinden bei der Ausübung Ihrer pädagogischen Aufgaben als Lehrerin oder Lehrer zu zeigen.


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