Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf: Beratung und Begleitung

>>> Schwierigkeiten bei dem Berufseinstieg als ausgebildete Lehrerin oder Lehrer und als Quereinsteiger oder Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf

Tipps für Quereinstieg und Seiteneinstieg als Lehrer | lehrerschueler.de

Tipps für Quereinstieg und Seiteneinstieg als Lehrer | lehrerschueler.de

Die ersten Berufsjahre sind für fertig ausgebildete Junglehrer häufig besonders stressig – das können auch wir von Lehrer|Schüler nach unseren unzähligen Beratungsgesprächen bestätigen. Sofern sie überhaupt eine feste Lehrerstelle bekommen haben (was derzeit deutschlandweit alles andere als die Regel ist), stellen der berufliche Alltag von Pädagoginnen und Pädagogen und das eigenverantwortliche Unterrichten, meist in Vollzeit und an einer gänzlich neuen Schule, ganz andere und ungewohnte Anforderungen an die bisherigen Lehramtsreferendarinnen und Lehramtsreferendare als es noch während der Ausbildungszeit der Fall war.

Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf machen in der Regel dieselben ersten Erfahrungen wie einschlägig ausgebildete Lehrkräfte, doch häufig in noch ausgeprägterer und fordernderer Form, da ihnen das pädagogische und methodisch-didaktische Handwerkszeug mangels Lehramtsstudiums fehlt. Diesem unhaltbaren Zustand soll vielerorten mit eilig zusammengeschusterten Crashkursen entgegengewirkt werden, die erstens in zu geringem Umfang und zweitens in kaum praxistauglicher Form angeboten werden, so dass sie meist eher den Status einer Alibiveranstaltung haben als den einer echten Unterstützung für angehende Lehrkräfte ohne ausreichende pädagogische und methodisch-didaktische Kernqualifikation.

Grundsätzlich gilt für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger in den Lehrerberuf, egal ob umfassend ausgebildete Lehrkraft oder für die Übernahme pädagogischer Aufgaben kurzfristig angeworbener Quer- oder Seiteneinsteiger in den Lehrerjob: In den meisten Fällen ist die erste Zeit im Lehrerberuf überschattet von Zukunftsunsicherheit, entweder auf Grund eines (häufig mehrfach) befristeten Vertrags oder in jedem Fall einer Probezeit, die erfolgreich absolviert werden muss. Nicht unterschätzt werden darf auch die nervliche Belastung, die dadurch entsteht, dass man in einer völlig neuen Arbeitsumgebung zunächst einmal von den „Alteingessenen“ durchaus kritisch beäugt wird – nicht nur von ohnehin meist dem Lehrer gegenüber kritisch eingestellten Schülerinnen und Schülern, anspruchsvollen Eltern oder einer dominanten Schulleitung, sondern auch vom bereits „zusammengewachsenen“ Kollegium der neuen Schule.

>>> Spannungsfeld Schule für Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf: Zwischen Erwartungen Anderer und dem eigenen Anspruch

Viele fachlich hervorragend ausgebildete und hochkompetente Berufstätige entscheiden sich bewusst für den Einstieg als Lehrerin oder Lehrer und sehen dies nicht nur als Möglichkeit, Arbeitslosigkeit oder der Eintönigkeit des bisherigen Berufs zu entkommen. Sie sind oft mit einem besonders großen Maß an Motivation ausgestattet und wollen junge Menschen durch die Übernahme der ungewohnten Lehrerrolle fördern, ihr Wissen mit ihnen teilen und sie im Leben voranbringen. Sie haben häufig große Lust auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Lehrerberuf, verfolgen hohe erzieherische Ideale und starten mit den besten Absichten eine zweite Karriere als Lehrerin oder Lehrer.

In vielen Fällen folgt daraufhin ein recht unerbittlicher Praxisschock, wenn die eigenen Vorstellungen mit der schulischen Realität kollidieren: Statt gemeinsamem Knobeln an herausfordernden Aufgabenstellungen müssen plötzlich vordringlich Streitigkeiten unter Teenagern geklärt werden, statt der motivierende Mentor sein zu können, der Schülerinnen und Schülern anerkennend und stolz auf die Schulter klopft, müssen Schulstrafen rechtssicher ausgesprochen und Undiszipliniertheiten geahndet werden, statt einem kooperativen Miteinander zwischen Lehrkraft auf der einen und Schülerinnen und Schülern auf der anderen Seite müssen Lernunwillige zur Mitarbeit motiviert werden. Wenn man diese besonderen Bedingungen des Schulalltags nicht während eines Lehramtsstudiums kennengelernt hat und auf sie vorbereitet wurde, steht man wie viele Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf schnell alleine da und fühlt sich desillusioniert: So hatte man sich das nicht vorgestellt, als Lehrerin oder Lehrer zu arbeiten.

Schwer zu schaffen macht vielen angehenden Aushilfslehrkräften, die ihre bisherige berufliche Tätigkeit aufgeben, sich im Job umorientieren und nun als Pädagogin oder Pädagoge im Schuldienst tätig sein wollen, die Tatsache, dass Quereinsteiger und Seiteneinsteiger von vielen Seiten (eventuell nicht nur anfangs) besonders kritisch beäugt werden: Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler, Eltern und die Schulleitung, aber auch die eigene Partnerin oder auch der eigene Partner wie selbst die eigenen Kinder beobachten Neu-Lehrer anfangs sehr genau und haben ihre ganz speziellen Erwartungen an den Berufswechsel in das Lehramt. Und dann ist da noch der anfangs geschilderte eigene Anspruch, den sich Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerjob oft selbst auferlegen: Man will fortan nicht nur Lehrer sein, sondern ein guter Lehrer – man will es besser machen als die Paukerinnen und Pauker, unter denen, derem autoritären Auftreten und eintönigem Unterricht, man selbst früher, während der eigenen Schulzeit, zu leiden hatte. Hehre Ziele also, bei deren Einordnung wir von Lehrer|Schüler im Rahmen unseres Beratungsangebots für Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf wir mit einem professionellen und individuellen Coaching gerne behilflich sind.

>>> Professionelles Coaching für Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf: Ablauf, Bedingungen und Auswirkungen

Im Rahmen unserer Beratung für Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerjob stellen wir von Lehrer|Schüler für Sie eine erfahrene Kollegin oder einen kompetenten Kollegen ab, die oder der Sie persönlich betreut, Ihnen fest zugewiesen ist und gemeinsam mit Ihnen ein Betreuungsverhältnis eingeht, bei dem Sie gemeinsam Ihren individuellen Einstieg in den Lehrerberuf reflektieren und aktiv steuern. Wie alle unsere Beraterinnen und Berater ist dieser Coach selbstverständlich selbst einschlägig ausgebildete Lehrkraft und wird Sie daher mit seinem im jahre- und jahrzehntelangen aktiven Schuldienst erworbenen Praxiswissen nach Kräften professionell unterstützen.

Somit können Sie mit unserer Unterstützung ungeliebte Aufgaben künftig schneller, effizienter und gleichzeitig professioneller erledigen als bisher und dadurch wertvolle Zeit für all die anderen Aufgaben gewinnen, mit denen Sie im Lehreralltag überhäuft werden – oder auch endlich wieder Zeit für sich selbst, Ihre Partnerin oder Ihren Partner, die Kinder und die eigenen Hobbies finden. Wir stehen außerdem zur Verfügung, wenn Sie einen Ansprechpartner bei Problemen mit Mitgliedern der „Schulfamilie“ benötigen – beispielsweise mit Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen oder Kollegen, der Schulleitung oder Erziehungsberechtigten.

>>> Professionelles Coaching für Quereinsteiger und Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf: Beispiele für konkrete Unterstützungsleistungen durch individuelle Lehrerberater

Das Spektrum an möglichen Aufgaben, bei denen Sie als Quereinsteiger oder Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf durch unsere Beraterinnen und Berater Unterstützung erhalten können, ist riesig und nicht genau eingrenzbar. Da die Voraussetzungen sehr unterschiedlich sein können, muss man ohnehin eine individuelle Lösung erarbeiten. Die genaue Ausgestaltung dieses Services liegt bei Ihnen als Neu-Lehrkraft und kann von Ihnen jederzeit flexibel verändert werden. Nachfolgend finden Sie daher eine kurze Auflistung, die nur einen kleinen Einblick über Aufgaben vermitteln kann, für die unsere Coaches durch Quereinsteiger oder Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf bislang herangezogen wurden:

  • Unterstützung bei der Unterrichtsvorbereitung und Unterrichtsnachbereitung während des Berufseinstiegs als Lehrkraft

  • Beratung bei der Vorbereitung, Überarbeitung und Korrektur von Leistungsnachweisen

  • Praktische Unterstützung bei der Erstellung von Sequenzplanungen, Halbjahresplanungen und didaktischen Jahresplanungen

  • Recherche von Details und gemeinsame Erarbeitung sowie Umsetzung eines konkreten Handlungsplans zu pädagogischen und didaktisch-methodischen Fragestellungen während des Lehreralltags und in der ungewohnten Lehrerrolle

  • Unterstützung in Krisensituationen im Innenverhältnis zur Schulleitung, Erarbeiten einer sinnvollen Argumentationsstrategie

  • gemeinsame Vor- und Nachbereitung von Beratungs- und Krisengesprächen zwischen Quereinsteigern oder Seiteneinsteigern in den Lehrerberuf und Erziehungsberechtigten; aktive Unterstützung bei der Elternarbeit


Andere Beratungsangebote von Lehrer|Schüler für Lehrkräfte:


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