Die Säulen des gelungenen Zeitmanagements für Lehrer und Referendare

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Privates und Berufliches unter einen Hut zu bekommen, kann manchmal schwierig werden. Vor allem, wenn Sie Ihren Job mit Leidenschaft ausführen, sollten Sie darauf achten, das passende Zeitmanagement zu haben, um als Lehrer Ihr Bestes geben zu können. Um Korrekturen, Unterrichtsvorbereitung und private Angelegenheiten ohne Stress managen zu können, haben wir Ihnen die wichtigsten Säulen des Zeitmanagement für Lehrer|Schüler und Referendare zusammengefasst.

>>> Zeitmanagement – Was das ist und wie Sie es für sich einsetzen

„Gebraucht der Zeit, sie geht von hinnen,
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Getreu dieser Erkenntnis, die schon der berühmte Dichter Johann Wolfgang von Goethe hatte, sollten Sie sich als Lehrer beziehungsweise Referendar Gedanken über Ihr eigenes Zeitmanagement machen.

Lehrer|Schüler - Beratung für Lehrer und Referendare | lehrerschueler.de

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>> Säule eins: Sortieren Sie Ihre Aufgaben sinnvoll und planen Sie voraus!

Inmitten von Klausuren, Exkursionen, Elterntagen und den allgemeinen Unterrichtsvorbereitungen kann es schnell hektisch und unübersichtlich werden. Ein Terminplan, in welchen Sie all Ihre Aufgaben eintragen können, ist deshalb unverzichtbar. Bedenken Sie bei der Planung auch Ihren persönlichen Biorhythmus! Während einige besser in der Nacht arbeiten oder frühmorgens schon vor Unterrichtsbeginn korrigieren, ist die produktive Phase bei anderen Menschen am Nachmittag. Passen Sie sich also so gut es geht an diesen Rhythmus an, um möglichst produktiv arbeiten zu können! Dadurch sparen Sie nicht nur einiges an Zeit, sondern fördern auch Ihre Gesundheit. Ein dritter wichtiger Punkt dieses Bereiches ist die Auslastung. Immer wieder werden Ihnen unerwartete Gespräche zwischen Eltern, Schülern und Lehrern dazwischenkommen. Planen Sie deshalb ausreichend „Freistunden“ ein!

Die vier AufgabenklassenAufgaben lassen sich in vier Kategorien einteilen, um einen besseren Überblick zu behalten.

Aufgabenklasse A: Hier müssen Probleme und To-Dos (wie das Einsammeln von Kopiergeld oder die Kontrolle von Schulaufgaben) schnell gelöst werden.
Aufgabenklasse B: Zu dieser Kategorie gehören alle Erledigungen, die zwar nicht dringend sind, dennoch aber in möglichst naher Zukunft (innerhalb weniger Tage) erledigt werden müssen. Die Vorbereitung für den Unterricht der Folgewoche zählt beispielsweise zu dieser Klasse.
Aufgabenklasse C: Die To-Dos dieser Klasse sind zwar dringend, aber auf langfristiger Basis nicht wichtig. Perfekt zum Delegieren bzw. Outsourcen geeignet ist beispielsweise die Ablage von Dokumenten.
Aufgabenklasse D: Derartige Aufgaben sind für die Arbeit weder dringend noch wichtig. Beispielhaft hierfür ist der Gang ins Café oder das Treffen mit Freunden.

>> Säule zwei: Konsequenz anstatt Stress

Haben Sie sich Ihren Zeitplan zurechtgelegt, ist es wichtig, sich auch konsequent an diesen zu halten. Bleiben Sie an einer Aufgabe, bis diese fertig ist beziehungsweise Sie zur nächsten übergehen sollten! So vermeiden Sie zusätzlichen Stress, der durch Zeitmangel entsteht. Die passende Belohnung darf dann natürlich auch nicht fehlen. Suchen Sie sich nach Beendigung einer Aufgabe einen attraktiven Ausgleich. Ob das nun ein Spaziergang im Freien, ein leckeres Essen oder eine Runde Fernsehen ist – die Möglichkeiten sind vielfältig.

>> Säule drei: Das passende Ordnungssystem

Schon Kindern wird beigebracht, dass der Arbeitsplatz ordentlich sein muss, um sich besser konzentrieren zu können. Dies gilt auch noch für Erwachsene. Überlegen Sie sich ein eigenes Ordnungssystem, mit dem Sie gut klar kommen. Dieses System erstreckt sich über folgende Bereiche:
– Ihr eigener Arbeitsplatz
– Der Ablauf von Korrekturen
– Ihre eigene Schülerakte mit sinnvollen Anmerkungen (Notenliste, etc.)
– Ablagesystem
– Offene, erledigte Aufgaben
– Unterrichtsplanung

>> Säule vier: Selbstreflexion

Kommen Sie mit Ihrer eigenen Aufgabenverteilung gut klar? Behalten Sie den Überblick über wichtige To-Dos? Ist Ihr Ordnungssystem passend oder stört Sie etwas? Fühlen Sie sich gut ausgelastet, aber nicht überlastet?
Das sind Fragen, die Sie sich immer wieder selbst stellen sollten! Vor allem am Anfang ist es für Referendare ein Prozess, das Gleichgewicht zu finden. Aber auch während Ihrer Zeit als Lehrer werden Sie sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen, die eine eventuelle Neuordnung erfordern. Prinzipiell gilt aber: Geben Sie sich selbst die Chance, sich an alles zu gewöhnen und behalten Sie ein System rund vier bis sechs Wochen bei, bevor Sie sich Gedanken über mögliche Änderungen machen!

>> Säule fünf: Work-Life-Balance

Eine regelmäßige Auszeit ist wichtig, um sich zu regenerieren und damit neue Kraft für den stressigen Schulalltag zu sammeln. Durch regelmäßige Freizeitaktivitäten fördern Sie die Gesundheit von Körper  und Geist. Besonders der Sport sollte im Alltag nicht fehlen, um sich fit zu halten. Planen Sie also ausreichend Freizeit für Familie, Freunde und Hobbies ein, sodass Sie entspannt in die Klasse kommen! Prinzipiell gilt immer der Grundsatz: Das Vermitteln von Wissen ist nur durch ausgeglichenes Lehrpersonal möglich!

>> Säule sechs: Erfinden Sie das Rad nicht neu

Holen Sie sich Tipps und Tricks aus dem Lehrerkollegium! Sowohl für die passende Einteilung von Terminen und Examen als auch für die Unterrichtsvorbereitung sind Tipps von erfahrenen Kollegen Gold wert. Oftmals können Sie „alte“ Schulaufgaben durch leichte Abänderungen übernehmen. Haben Sie eine Prüfung einmal erstellt, können Sie diese im nächsten Jahr unter Umständen wiederverwenden. Eine weitere Möglichkeit ist die leichte Abänderung von bereits verwendeten Prüfungen.

>>> Fazit

Ein entspannter Lehrer bedeutet entspannte Schüler – um das zu erreichen, müssen Sie auf den richtigen Ausgleich von Arbeit und Freizeit achten. Planen Sie deshalb Ihre Aufgaben im Voraus und halten Sie sich dann an Ihren persönlichen Terminplan! Ein gutes Ordnungssystem kann dazu beitragen, den Überblick zu behalten. Ob Sie sich dieses nun selbst ausdenken oder sich von Kolleginnen und Kollegen Tipps holen, ist Ihnen überlassen. Zudem sollten Sie einmal erstellte Examen gut sortiert aufheben, um diese erneut verwenden zu können!

>>> Passende Beratungsangebote von Lehrer|Schüler


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