Vertrauen zwischen Lehrern und Eltern

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Die aktuelle Allensbach-Studie belegt nach einer Meldung der Osnabrücker Zeitung, dass die überwiegende Mehrheit von Eltern den Lehrern ihrer Kinder vertraut. Die Studie zeigt aber auch klare Unterschiede bei der Würdigung von Bildung in unterschiedlichen sozialen Schichten. Dieser Artikel mit dem Titel „Vertrauen zwischen Lehrern und Eltern“ soll ein Gegenstück zu den Befunden der Allensbach-Studie sein und stellt bewusst die Lehrer und deren Arbeit mit den Schülern in den Vordergrund. Lehrer|Schüler bietet Ihnen daher im Folgenden eine eingehende Analyse.

>>> Welche Befunde hat die Allensbach-Studie ergeben?

Die Allensbach-Studie bzw. deren Darstellung in der Osnabrücker Zeitung liefert nach Ansicht von Lehrer|Schüler eine Reihe von interessanten und sehr aufschlussreichen Ergebnissen für das Lehrer-Schüler-Verhältnis:

  • Eine solide Bildung und die gezielte Förderung ihrer Kinder ist – paradoxerweise – besonders für Eltern aus eher gehobenen sozialen Schichten ein großes Thema; für diejenigen aus niedrigen Schichten tendenziell eher weniger.

  • Fast alle Eltern in Deutschland wollen ihren Kindern ein „besseres Leben“ als das eigene ermöglichen, doch nicht alle Eltern tun gleichermaßen aktiv etwas dafür.

  • Höflichkeit, gutes Benehmen, Verantwortungsbewusstsein und Ehrlichkeit sind Eltern wichtiger als die Förderung von politischem Interesse und Religiosität.

  • Familien aus sozial niedrigeren Schichten fühlen sich bei der Kindererziehung auch signifikant unsicherer als Familien aus höheren Schichten.

  • Mehr als zwei Drittel der Eltern respektieren die Lehrer ihrer Kinder und halten deren Arbeit für sinnvoll, wenngleich etwa jede dritte befragte Person das unzureichende Informationsangebot vieler Schulen kritisierte.

Lehrer|Schüler - Beratung für Lehrer und Referendare | lehrerschueler.de

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>>> Wie sind die Ergebnisse der Allensbach-Studie einzuordnen?

Interessant ist zunächst einmal, dass die Zeitung sich auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis konzentriert, obwohl der Schwerpunkt der Studie gemäß der eigenen Berichterstattung der Osnabrücker Zeitung doch auf etwas ganz Anderem gelegen zu haben scheint, nämlich der schulischen Förderung von Kindern in Abhängigkeit von ihrer sozialen Herkunft. Dass der gesellschaftliche Hintergrund in Deutschland ein maßgeblicher Bedingungsfaktor für den Schulerfolg ist, ist jedoch nicht nur für Lehrer|Schüler keine wirklich neue Erkenntnis – wenngleich eine nach wie vor topaktuelle.

Insofern scheint eines der Hauptergebnisse der Studie in unseren Augen zu sein, dass ein stabiles Eltern-Lehrer-Verhältnis (aber auch ein Lehrer-Eltern-Verhältnis!) von besonderer Bedeutung ist. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist an vielen Schulen ein so bedeutsames Ziel, dass es sogar im schulinternen Leitbild verankert ist. Besonderer Förderung bedürfen also nach der Studie aber vor allem jene Schüler aus weniger stabilen oder sozial schwachen Familien. Es ist daher wichtig, frühzeitig und individuell auf die Probleme einzelner Schüler zu reagieren.

Lehrer|Schüler - Beratung für Schülerinnen und Schüler | lehrerschueler.de

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>>> Wie kann man Kinder aus sozial schwachen Familien gezielt fördern?

Die Anschlussfrage nach dem „Wie“, die sich aus dieser Notwendigkeit ergibt, ist also zentral. Lehrer|Schüler unterscheidet zunächst einmal nicht zwischen Kindern aus „höheren“ oder „niedrigeren“ Schichten. Zunächst steht die Individualität der einzelnen Schüler im Vordergrund, deren persönliche und fachliche Stärken und Schwächen. Da sich bei Schülern aus sozial schwachen, häufig „bildungsfern“ genannten, Schichten zeigt, dass Leseförderung kaum stattfindet, ist es zunächst einmal wichtig – und das für alle Fächer – das Leseverständnis durch gezielte Tests zu überprüfen.

Im Anschluss findet dann der Aufbau von „Literacy“ statt; mangelnde oder mangelhafte Fertigkeiten in der Texterfassung sind häufig der Grund für schlechte Schulleistungen auch in anderen Fächern, die man zunächst gar nicht damit in Verbindung bringen würde. Ein Beispiel: Wer eine Textaufgabe in Mathematik schon inhaltlich nicht versteht („Wonach wird eigentlich gefragt?“), der hat auch kaum eine Chance, überhaupt zu beweisen, was er fachlich zu leisten im Stande ist.

Weitere Punkte bei der Förderung von Kindern aus sozial schwächeren Familien sind zum Beispiel ganz elementarer Natur: Der Aufbau von Selbstbewusstsein, die Vermittlung von Spaß am Lernen, die Kombination aus Freude und Wissensvermittlung. Lehrer|Schüler bietet durch seine speziell ausgebildeten Lehrkräfte eine Reihe von sinnvollen Maßnahmen hierfür an, sei es im Rahmen der Online-Nachhilfe mit Skype, der professionellen Hausaufgabenhilfe oder durch die Erstellung von passgenauem individuellem Übungsmaterial für Schüler zur Verbesserung der schulischen Leistungen.

>>> Passende Beratungsangebote von Lehrer|Schüler


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Vertrauen zwischen Lehrern und Eltern
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Blog von Lehrer|Schüler: Vertrauen zwischen Lehrern und Eltern - Einordnung der Allensbach-Studie, individuelle Förderung | lehrerschueler.de
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